Wichtige Hinweise bei der Benutzung einesWx00xx / WIn-Serie / be.IP-Serie als WLAN-Controller

103Aufrufe 4. Juli 2019 11. November 2019 1

Neben der zu bevorzugenden Lösung mit einem bintec RS123/RSxx3, Rxxx2, RXL12x00 Router als WLAN Controller, besteht auch die kostengünstigere alternative Möglichkeit, bis zu sechs Access Points (AP) direkt über einen dieser Access Points zu managen. Für diesen Fall sind aber folgende Punkte / Einschränkungen unbedingt zu beachten:

Bei Dual-Radio-APs (WI2040n, WI2065n, W2003n, W2003n-ext, W2003ac-ext, W2004n, WI1003n, WO2003n) darf auf dem Access Point, der als Controller eingesetzt wird, das zweite WLAN-Modul nicht manuell konfiguriert werden, selbst wenn nur das erste über den WLAN-Controller konfiguriert ist (man kann also zum Beispiel nicht das zweite Radio-Modul per WDS als Uplink nehmen und das Erste normal über den WLAN-Controller managen).
en1-0 muss auf dem Access Point, der als Controller dient (aber nur dort!) zwingend in der Bridge-Gruppe br0 sein. Das heißt, dass weitergehende Konfigurationseinstellungen wie virtuelle Interfaces auf en1-0 in diesem Fall nicht möglich sind (z.B. bei VLAN für DHCP-Server für die einzelnen, getaggten, gemanagten VSSen (Virtual Service Set) zu beachten!).
en1-0 und die VSSen dürfen nicht aus der Bridge-Gruppe br0 entnommen werden (en1-1 darf aus br0 gefahrlos entfernt werden).

Eine manuelle VLAN-Konfiguration ist auf br0 (und allen darin befindlichen Interfaces) unbedingt zu unterlassen.
Ansonsten entstehen massive Probleme mit der VLAN-Konfiguration des WLAN-Controllers.

Ebenso führt jegliche manuelle Konfiguration der VSSen außerhalb des WLAN-Controllers zu Problemen.

Auf dem WLAN-Controller-Interface darf nur eine IP-Adresse konfiguriert sein.

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